Ich möchte gern der Hafen sein
wie Mascha ihn beschrieben.
Du und dein Boot – ob groß, ob klein –
kommen zu mir getrieben.
Die Anderen lass ich Wellen sein
und auch der Wind soll spielen
mit deinem Boot, mit dir allein:
ein Wind nur unter vielen.
Suchst du Anker, will ich scheinen:
des Hafens treu leuchtender Turm,
Signalleuchten im Nebelsturm,
dass du und ich uns einen.
Mach bei mir deine Taue fest,
im Becken versenk Ballast!
Bis du den Hafen frei verlässt,
von Sehnsucht nach Meer erfasst.
Ein Hafen will ich sein. Für dich.
Ganz einfach, sollt‘ man meinen:
Hafen und Boot vereinen sich…
…doch Mascha lässt mich weinen.
(Juli 2026)